
Auf den ersten Blick unauffällig, besticht der Kiosk durch präzise Schlosserarbeit (Fa. Hammer, 1120 Wien). In die früher leere Halle wurde ein der Bauepoche des Bahnhofes in Material und Sprossenteilung angepasstes Objekt eingefügt, das die Architektur dieser Zeit mit heutigen Mitteln interpretiert, ohne aufdringlich zu wirken. Dadurch konnte zumindest in dieser Halle der sonst am Südbahnhof herrschende Eindruck eines wilden Stildurcheinanders vermieden werden.
Der Entwurf nimmt Proportionen und Material des Bestandes auf. Die Ecktürme betonen trotzdem den Charakter eines kompakten und eigenständigen Objektes.
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Für die Aussenverkleidung wurde der originale Stein des Bestandes gewählt. Die Verstrebungen sind teils Nirosta, teils blankgeschliffener Stahl; die tragenden Elemente und die Inneneinrichtung sind grau pulverbeschichtet. Bei der Ausstattung wurden versucht, die Arbeitsabläufe des Verkaufs möglichst reibungslos zu ermöglichen.